Berlin Open am 11.05.2013 

Taekwondo Kirchseeon auf internationaler Bühne in Berlin

Die Berlin Open sind ein internationales Ranglistenturnier der „A-Klasse“ im olympischen Taekwondo. Mehr als 600 Kampfsportlerinnen und Kampfsportler aus ganz Europa treffen sich hier jährlich, um sich im Vollkontakt-Taekwondo zu messen und Punkte für die nationalen und internationalen Ranglisten zu sammeln.
Erstmals waren dieses Jahr auch vier Kirchseeoner Taekwondoka in Berlin dabei. Unter der sportlichen Leitung von Coach Benedikt Lanzl aus Grafing zeigten neben Lanzl auch die Kirchseeoner A-Junioren Patrizia Kröck, Jessica Stempel und Tobias Kaspar, dass sie auch auf internationaler Bühne mithalten können.
Zwar reichte es nicht für ganz nach oben, doch mit Platz 3 nach verlorenem Semifinale durfte zumindest Patrizia Kröck aufs Podest und einen Pokal entgegennehmen. Jessica Stempel und Tobias Kaspar erreichten nach knappem Aus im Viertelfinale Platz 5. Wie auch Patrizia in ihrem Halbfinalkampf gerieten die beiden Kirchseeoner früh in einen ganz knappen Rückstand. Bei ausgeglichenem Kampf blieb der Punkteabstand konstant und der Fight bis kurz vor Ende der letzten Runde ganz eng. Um den Kampf noch für sich entscheiden zu können, mussten die Kirchseeoner nun in die Offensive gehen. Aber eine dadurch vernachlässigte Deckung wird bei Kämpfen auf diesem Niveau gnadenlos ausgenutzt und mit platzierten Kontern bestraft – statt Ausgleich oder Sieg bedeutete dies dann jeweils das Aus. Hier heißt es für die Kirchseeoner Sportler, künftig im Training noch etwas nachzulegen.
Trotz seiner hohen Belastung als Betreuer der Kirchseeoner Jugendlichen zeigte Benedikt Lanzl bei den Herren auch noch eine gute Wettkampfleistung, das Aus erreichte ihn jedoch noch in den Vorrundenkämpfen. Bis kurz vor Kampfende lag Lanzl hier gegen seinen Gegner aus dem niedersächsischen Landeskader noch knapp in Führung und hätte wohl auch das Viertelfinale erreicht, wenn er sich in den letzten Sekunden nicht noch durch eine kurze Unachtsamkeit einen 3-Punkte-Treffer eingefangen hätte.
Insgesamt zeigten die Kirchseeoner Sportlerinnen und Sportler sowohl auf als auch neben der Kampffläche einen sehr guten und disziplinierten Auftritt und nahmen viele Erfahrungen mit nach Hause. Nicht nur sportlich, sondern auch geschichtlich und politisch zeigten sich Lanzl und die drei Kirchseeoner Gymnasiasten sehr interessiert und nutzten die drei Tage in Berlin in ihrer Freizeit auch zu intensiven Begegnungen mit der deutsch-deutschen Geschichte und dem aktuellen politischen Berlin.
Bericht und Fotos Hans Kröck

v.l.n.r. Benedikt Lanzl, Patrizia Kröck, Jessica Stempel und Tobias Kaspar

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