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Slovenia Open

Taekwondo Kirchseeon misst sich mit der Weltelite bei den Slovenia Open

 

Am 22. und 23. Februar fand in Ljubljana die Slovenia Open statt, eines der wichtigsten Weltranglistenturniere im Taekwondo. Mit knapp 1.000 Teilnehmern auf acht Kampfflächen war das Turnier stark besetzt, denn Sportler aus der ganzen Welt kämpften um Medaillen und wertvolle Weltranglistenpunkte. Auch drei Athleten von Taekwondo Kirchseeon gingen an den Start: Magdalena Jukić, Lisa Schmidt und Marvin Greue stellten sich der internationalen Konkurrenz.

 

Am ersten Wettkampftag waren die Kadetten und Junioren gefordert. Magdalena Jukić startete in der Gewichtsklasse Juniorinnen -68 kg und feierte ihr Debüt auf einem Weltranglistenturnier. Sie traf in ihrem ersten Kampf auf eine routinierte Gegnerin aus Kroatien und zeigte von Beginn an eine starke Leistung. Trotz großem Kampfgeist musste sie sich nach zwei Runden geschlagen geben. Cheftrainer Alexander Berghammer zeigte sich dennoch zufrieden mit ihrer Leistung und betonte, dass Magdalena bewiesen habe, dass sie auf dieses Niveau gehört.

 

Am zweiten Tag gingen die Senioren auf die Matte. Lisa Schmidt trat in der Gewichtsklasse Damen -73 kg an. In ihrem ersten Kampf stand sie einer sehr erfahrenen Gegnerin aus Tschechien gegenüber. Nach einer schwierigen ersten Runde kämpfte sich Lisa beeindruckend zurück und zeigte in der zweiten Runde, dass sie mit starken Gegnerinnen mithalten kann. Am Ende unterlag sie nur knapp.

 

Marvin Greue, der erfahrenste Kämpfer des Teams, startete in der Herrenklasse -87 kg. In einem packenden Duell mit einem Gegner aus Serbien gelang ihm in der ersten Runde eine spektakuläre Drehtechnik, mit der er kurzzeitig in Führung ging. Dennoch musste er sich am Ende mit nur einem Punkt Rückstand geschlagen geben. Auch die zweite Runde entschied sein Gegner knapp für sich, sodass Marvin das Turnier frühzeitig beenden musste.

 

Trotz der Niederlagen zeigte sich das Team von Taekwondo Kirchseeon zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Cheftrainer Alexander Berghammer hob hervor, dass sich seine Athleten auf internationalem Niveau behaupten konnten, obwohl viele ihrer Gegner Taekwondo hauptberuflich betreiben und zwei- bis dreimal täglich trainieren. Er sieht das als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg und blickt optimistisch in die Zukunft.

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